Schokoladentorte

Mittwoch, 12. Februar 2014

Am Wochenende feierte eine ganz liebe Freundin und gleichzeitig meine Mitbewohnerin ihren Geburtstag. 
Zu diesem Anlass habe ich als kleines Geschenk eine "Desi's Daisy Meadow Schokotorte" kreiert. 

Ich mag Biskuit eigentlich sehr gerne. Leider habe ich auch den hohen Anspruch an mich (ein Kochdiplom verpflichtet), dass Biskuit selbst ohne Ei schön aufgehen und extra fluffig sein muss und auf keinen Fall speckig sein darf.
Darum war ich mit veganem Biskuit bis vor kurzem auf Kriegsfuß. Bis jetzt habe ich unzählige Rezepte und Varianten probiert. Leider gab es nur die Option "flaches Biskuit - dafür gelungen" oder "hohes Biskuit und - nett ausgedrückt - viel zu saftig (unter den kritischen Bäckern auch "speckig" genannt).

Nach unzähligen Versuchen habe ich aus verschiedenen Rezeptvarianten dieses einfache Exemplar zusammengerührt:

Zutaten:
225 g Dinkelvollkornmehl
175 g Feinkristallzucker
100 ml Pflanzenmilch
150 ml Mineralwasser (prickelnd)
2 EL Backpulver
2 EL Kakaopulver

Zubereitung:
Das Backrohr auf 130 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. 
Alle Zutaten ganz simpel zu einem glatten Teig verrühren und in eine geölte und bemehlte Tortenform gießen. Die Menge der Zutaten ist ideal für eine kleine Tortenform mit 16,5 cm Durchmesser.

Nun die Form in den Ofen stellen und mit Alufolie bedecken, da ansonsten die Oberseite der Biskuitmasse zu schnell hart wird. Unter einer Stunde braucht man nicht einmal ins Backrohr schauen. Meine Masse war ca. 90 Minuten im Ofen.
Zum Testen, ob die Masse fertig ist, sticht man am besten mit einem Stäbchen mittig in die Masse und schaut, ob noch roher Teig daran kleben bleibt. Wenn ja, dann noch ein paar Minuten im Rohr lassen. Man sollte auch darauf achten, ob sich die Ränder der Torte von der Form lösen.

Ist das Stäbchen ohne Rückstände geblieben und lösen sich die Ränder, dann ist die Biskuitmasse perfekt.
Nun ist wieder ein wenig Geduld gefragt, denn um die Torte in Schichten zu schneiden, muss sie unbedingt komplett abgekühlt sein. 
Wenn die Torte nicht mehr warm ist, kann man in einem Topf ein wenig vegane Schokolade schmelzen und diese mit ein paar Tropfen Öl glatt rühren. 

Die Torte wird nun ein- bis zweimal durchgeschnitten und mit Marillenmarmelade bestrichen. Nach dem Zusammensetzen habe ich auch die Außenseite der Torte mit einer Schicht Marmelade überzogen und mit der Schokolade übergossen.

Für die Wiese habe ich Kokosett mit grüner Lebensmittelfarbe eingefärbt und noch auf die warme Schokolade gestreut.  An den Rändern hilft man sich am besten mit ein bisschen Backpapier unter der Torte und einem Messer. So kann man die überschüssigen Kokosflocken wieder leicht häufen und mit dem Messer auf die Schokolade auftragen.



Ich hätte mir eigentlich für die bunte Deko auf der Torte die tollen Lebensmittelfarben von Wilton bestellt. Nur leider sind diese bis dato nicht bei mir eingetrudelt.

Da vor allem die Farbe Rot wegen dem Inhaltsstoff E120 oft ein Problem darstellt, habe ich das Schneckenhäuschen einfach mit dem Saft einer Roten Rübe eingefärbt. Garantiert bio, weil aus Omas Erdkeller und super pink! Die Rote Rübe musste nicht einmal gekocht werden. Das bisschen Saft, das beim Durchschneiden entstanden ist, hat schon dafür gereicht, der kleinen Menge Fondant-Masse einen rosigen Teint zu verpassen.



Zum Schluss wurde die Gänseblümchenwiesentorte noch mit einer Wimpel-Girlande und dem hübschen rosa Garn von GARN & mehr dekoriert. Die Vorlage für die Wimpel gibt's hier.



Zusätzlich zur Torte habe ich eine Lichterkette von La Case the cousin Paul verschenkt. Auf der Homepage hat man die Möglichkeit, zwischen drei verschiedenen Längen und unzählig vielen tollen Farben zu wählen und man kann die Kette anschließend selbst zusammenzustellen.


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