Schlemmen in Wien - Restaurant Tibet

Freitag, 14. März 2014

Nachdem ich erst kürzlich damit begonnen habe, alle veganen und vegan-freundlichen Restaurants und Orte in Wien zu sammeln, ist es nun an der Zeit, auch einige davon auszuprobieren. Die Liste ist lang, also hab' ich in Zukunft einiges vor... :)

Ein mir völlig unbekanntes Restaurant war das Tibet-Restaurant im 9. Bezirk, wo man wirklich lecker vegan speisen kann. 

Gleich gegenüber der U6 Station Währinger Straße/Volksoper befindet sich das einzige Restaurant in Wien mit tibetischen Spezialitäten.

Es gibt eine separate vegane Karte, um den Veganern die Auswahl zu erleichtern. Allerdings sind all diese Speisen auch in der Hauptkarte zu finden. Die vegane Karte liegt nicht automatisch am Tisch auf, also besser kurz nachfragen. In dieser findet man eine Seite mit Vorspeisen und eine mit Hauptspeisen, wobei die Hauptspeisen oft ident mit den Vorspeisen sind und nur in der Menge varrieren. Die Lokaleinrichtung ist ganz Tibet-like sehr farbenfroh gehalten und wird von tibetischer Musik (hypnotisierende Gong-Töne) unterstrichen. Es geht hier generell eher ruhig zu. Wir mussten auf unser Essen nämlich ein Weilchen warten. Aber dafür hat sich das Warten gelohnt, denn die Speisen waren extrem lecker! 
Ich hab' gleich doppelt bei meinem Lieblingsgemüse, der Kartoffel, zugeschlagen. Als Starter gab es für mich Shogo Momo, kleine Teigtascherl mit herrlicher Kartoffel-Kräuter Fülle. Als Hauptgang entschied ich mich für Aludam mit Chapati. Nachspeisen konnte ich leider keine finden...





TIBET - RESTAURANT
Währinger Gürtel 102
A-1090 Wien 


Kommentare :

  1. Mein Besuch dort war eine Katastrophe. Wir (2 Personen) gaben uns gleich als Veganer zu erkennen, da wir im Internet gelesen hatten, dass dieses Lokal eine eigene vegane Speisekarte habe. Die Dame, die uns betreute, erweckte den Eindruck, sie kenne sich mit vegan bestens aus. Unsere erste Bestellung war eine Kanne Tee. Die Kanne (häßliche Glaskanne mit Plastikgriff) kam, wir nahmen einen Schluck Tee und stellten fest, dass er mit Honig gesüßt war. Wir suchten das Gespräch mit der tibetischen Dame. Sie gab sich höchst verwundert, und beteuerte dass sie schon viele vegane Gäste gehabt habe, und niemand hätte bislang am Honig etwas auszusetzen gehabt. Immerhin bekamen wir eine neue Kanne Tee ohne Honig. Zum Essen bestellten wir eine tibetische Gemüsesuppe, Teigtäschchen und ein Linsencurry. Es kam eine Suppe, wie auch ich sie mit einer Prise Salz und einer Handvoll Tiefkühlgemüse nicht besser hätte machen können. Die Täschchen waren winzig, langweilig und wirkten ebenfalls wie Tiefkühlware. Geschmack und Beschaffenheit des im Curry verwendeten Fetts kamen mir irgendwie merkwürdig vor. Vielleicht waren auch nur meine Sinne bereits benebelt von dem tieffrequenten Raunen mutmasslich tibetischer Mönche, die im Lokal unentwegt aus einem Lautsprecher dröhnten. Ich kam mir vor wie mitten in "Eyes Wide Shut". Dazu las ich noch ein in meiner unmittelbaren Umgebung aufliegendes Buch, das von LSD-farbenen Abbildungen diverser tibetischer Monster nur so strotzte. Die Stimmung wurde zunehmend beklemmender. Ich bat die Dame des Hauses nochmals um ein Gespräch, entschuldigte mich für meine erneute Reklamation und fragte, ob das Curry tatsächlich vegan sei. Die Dame entschwand in die Küche, kam zurück und versicherte mir, es handle sich ausschließlich um Sonnenblumenöl und ich solle keine Angst haben. Das Fett schmeckte weiterhin irgendwie nach Huhn, aber ich aß mutig weiter. Als die Rechnung kam, sahen wir, dass das Lokal für die Kanne Tee 10 Euro verlangt. Die Speisen waren alle überteuert. Ein Gericht war einen Euro teurer als ausgepreist, was die tibetanische Dame mit einer kürzlichen Änderung der Karte erklärte. Wir fühlten uns außerordentlich befreit, als wir die Räumlichkeiten verließen und ins Freie traten. Am nächsten Tag war mir sehr schlecht, und ich hatte eine der schlimmsten Magen-Darm-Verstimmungen meines Lebens, die eine komplette Woche anhielt. Dieses Lokal sieht mich NIE WIEDER.

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  2. Es ist wirklich schade, dass du so schlechte Erfahrungen gemacht hast. Bei uns (3 Personen) hat damals alles gepasst, und vor allem geschmacklich waren wir alle sehr angetan - und wir gehen oft und gerne gut Essen. Tee haben wir keinen getrunken, aber wir bekamen eine rein vegane Karte präsentiert, weswegen wir davon ausgegangen sind, dass die Speisen auch wirklich vegan sind.
    Ich bin zur Zeit hauptsächlich in rein veganen Lokalen essen, dort kann man sich sicher sein, dass wirklich das drin ist, was man erwartet. Echt schade, dass du damit so schlimme Erfahrungen gemacht hast.

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